„Warum müssen wir G8 machen?“

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So schallte es am Tage des Championsleague Finales durch Marburgs Straßen, es spielten G8 gegen G9.

Eines der größten Freudenspender CDU-geführter Landesregierungen Hessens war die Einführung von G8. Doch das Volk, das undankbare, wusste diesen Geniestreich konservativ-liberaler Bildungsbürokraten nie zu goutieren. Das senkt die Wiederwahlchancen und da man sich ja nicht jedesmal auf die unfreiwillige Wahlkampfhilfe der hessischen Sozialdemokratie verlassen kann, hat es die von der CDU und der FDP gestellte hessische Landesregierung den Schulen nunmehr freigestellt, G8, G9 oder beides anzubieten.

Das bleibt aber weiterhin für jene überwältigende Mehrheit der Eltern, die zwar G9 wollen, aber keine erreichbare Schule in ihrer Nähe haben, die G9 auch anbietet, unbefriedigend. Außerdem soll die Neuregelung nur ab den jetzigen 4. Klassen gelten, die jetzigen 5. und 6. Klassen haben gelitten. Warum dies, versteht eigentlich nur die Landesregierung und so hagelt es seitdem ordentlich Proteste.

30.000 Unterschriften sammelte die „Wahlinitiative für G9 für die 5. und 6. Klassen“ und diesen Unterschriften wird unter anderem mit Demonstrationen Nachdruck verliehen. Was wollen diese Demonstrierenden und warum wollen sie, was sie wollen, das hören wir in diesem Beitrag.

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